Helfen Glücksbringer für eine erfolgreiche Präsentation? - #67

Ellen Riesterer
16. Juni 2022

Milchzahn, Hasenpfote, Schrumpfkopf: Der Glaube an den Aberglauben bei Vorträgen.

Viele Menschen sind abergläubisch. Heute wahrscheinlich nicht mehr so arg wie im Mittelalter, aber der Glaube an die magische Kraft von Ritualen oder Talismanen ist nach wie vor vertreten. Wenn auch du der Meinung bist, dass ein Glücksbringer in der Tasche deinen Vortrag begünstigt, dann los! Ein kleiner Artikel über den Sinn des – laut Wikipedia-Definition – «irrsinnigen Glaubens an die Wirksamkeit übernatürlicher Kräfte in bestimmten Menschen und Dingen» bei Präsentationen.

Wenn es dir hilft, ist schon alles gesagt

Der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge. Der «Aberglaube» kann das auch! Glauben und Aberglauben sind universelle Phänomene, die den Menschen dabei helfen, das Unerklärliche messbar, greifbar und – vor allem – erklärbar zu machen. Vieles im Leben ist nun mal unberechenbar, und jeder Mensch versucht, dieses Problem auf seine eigene Weise zu lösen. Manche bedienen sich der Wissenschaft – andere der Magie, beziehungsweise der Esoterik. Und mal ganz ehrlich: Ein bisschen Zauber in einer Präsentation kann nie schaden. Ob du nun am Abend vor deinem Vortrag eine schwarze Katze drei Mal gegen den Uhrzeigersinn über Ihrem Kopf schleuderst (wovon wir natürlich tunlichst abraten!), dich von einer befreundeten Schamanin die Karten legen lässt, am Tag der Folienpräsentation rote Unterwäsche trägst oder sich schlicht und einfach deinen Talisman um den Hals hängst – völlig egal! Hauptsache du fühlst dich dadurch für deinen Vortrag noch gewappneter.

Aller schlechten Dinge sind 13

Oder doch aller guten? In vielen Ländern gilt die 13 als Glückszahl – in unseren Breitengraden gilt die Zahl 13 dagegen als wenig verheissungsvoll. So haben einige Hotels kein Zimmer mit der Nummer 13, Hochhäuser keinen 13. Stock und manche Fluggesellschaften lassen die 13. Sitzreihe einfach aus und gehen von 14 direkt auf 15. Wenn du selbst manche Omen als problematisch ansiehst, dann versuche diese zu meiden. Erkundige dich zu Beispiel, ob du deinen Vortrag vielleicht nicht im Konferenzsaal 13 halten könntest; stell 14 Stühle ins Zimmer, obwohl nur 13 Teilnehmer deiner Präsentation folgen, und so weiter. Kurz: Wenn du eine Gegebenheit ändern kannst, die du als schlechtes Omen wertest, dann mach das ganz ungeniert. Für Aussenstehende mag das eventuell ein wenig «schrullig» erscheinen, doch wenn du dich dadurch wohler fühlst, ist das absolut nebensächlich. Letzten Endes überzeugst du mit einer perfekten, interessanten und packenden Folienpräsentation! Da sei dir ein wenig Aberglaube leicht verziehen.

Was hältst du von Glückbringern & Co. bei PowerPoint-Präsentationen? Völliger Humbug oder doch berechtigt? Ich habe auf alle Fälle gerade ein paar alte Tierknochen auf den Boden geworfen und die haben mir gesagt, dass ich mich auf viele lustige, interessante und gedankenerweiternde Kommentare auf diesen kurzen Blogbeitrag freuen kann.

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