Konzentration auf das Wesentliche!

Michael Bäuerle
10. Februar 2017

Die Folien einer Präsentation bekräftigen die Worte des Redners.

PowerPoint-Slides reden nicht für sich selbst und wollen schon gar nicht unabhängig vom Redner stehen, sondern ihn unterstützen. Du und deine Worte stehen bei deinem Vortrag im Mittelpunkt. Was du sagst, soll das Publikum faszinieren und beim Einzelnen in Erinnerung bleiben.

Die grafische Seite der Präsentation muss dir daher Platz zur Entfaltung lassen und soll sich nicht vor dich drängen, wie ein rücksichtsloser Einkäufer in der Supermarktschlange. Deswegen ist weniger bei der Gestaltung einer Präsentation oft mehr.

Lenke dein Publikum mit der grafischen und auditiven Gestaltung deiner Folien niemals von deinem Vortrag ab.
Soundeffekte ziehen die Aufmerksamkeit von deinen Worten und können dich leicht übertönen. Für ebenso viel Ablenkung sorgen Animationen, wie eingeblendete Textzeilen. Die Konzentration deines Publikums wird durch solcherlei Zaubershow-Komponenten überbeansprucht, sodass dein Vortrag an sich schnell in Vergessenheit gerät.

Für denjenigen, der nichts zu sagen hat, kann das vielleicht erstrebenswert sein. Wer aber etwas aussagen möchte, der fährt mit Zurückhaltung in Grafik und Sound deutlich besser. Woran sich das Publikum nach einer grafisch und soundtechnisch überladenen Präsentation nämlich noch erinnert, sind lediglich die netten Effekte, die dir die Show gestohlen haben.

Was bedeutet das nun konkret? Es bedeutet, dass, wie bereits angesprochen, weniger in diesem Fall oft mehr ist. Geize ganz bewusst mit zu viel Text auf den Folien. Arbeite lieber mit kurzen und prägnanten Schlagsätzen. Schöne Bilder sind, richtig eingesetzt, ein mächtiges Präsentations-Werkzeug – arbeite damit! Diagramme und Tabellen sind zwar sehr informativ, jedoch selten übersichtlich. Du riskierst damit, die Aufmerksamkeit deiner Zuhörer zu verlieren: Du zwingst sie quasi, sich den (oft viel zu vielen!) Fakten auf der PowerPoint Folie zu widmen.

Wenn deine Worte in Erinnerung bleiben sollen, verzichte also auf Ablenkung durch Sounds, 3D und Animationen. So erleichterst du den Zuhörern die Konzentration auf das Wesentliche; auf dich und auf das, was du zu sagen hast.

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