Remote Work - So holst du dir den nötigen Ansporn

Lorena Muñoz
09. März 2021

Das Sofa neben dem Schreibtisch

Anfangs noch eine lediglich vorläufige Lösung, heute ein weitverbreiteter Alltag: Remote Work. Umgangssprachlich besser bekannt als Home Office. Nach bald einem Jahr Ausnahmezustand haben die besonderen Umstände an Besonderheit verloren. Sie sind zur neuen Normalität geworden. Somit hat sich die Option Home Office als gängige Möglichkeit oder auferlegte Pflicht etabliert.

Remote Work dient im besten Fall der Bequemlichkeit: Arbeitsweg wird eingespart, allfällige Hausarbeiten können zwischendurch erledigt werden und die Kinder sind betreut.
Im schlimmsten Fall wird das Arbeiten von Zuhause aus jedoch zur grossen mentalen Belastung. Fehlt es beispielsweise am passenden Büro-Ersatz im eigenen Heim, leidet die Konzentration. Vernünftige Pausen zu setzten zeigt sich als Herausforderung. Steht dazu das Sofa noch neben dem Schreibtisch, erschwert dies das Abschalten und hindert die Entspannung am Abend. Hinzu kommt die unvermeidbare Isolation unter den Mitarbeitenden. Der Austausch zwischendurch fällt weg und man sitzt statt dessen allein am Pult. Dass es dir dementsprechend an Motivation fehlt, ist nicht verwunderlich. Doch es muss nicht so bleiben.

Wie du dieser Misere trotzen kannst und motiviert bleibst, erfährst du in diesem Blogbeitrag.

Alles eine Frage der Motivation

Zu Zeiten von Remote Work ist der Begriff "Selbstmotivation" zum Zauberwort geworden. Mit der Selbstmotivation siegt oder scheitert jeder Schritt. Es können noch so kleine, alltägliche Abläufe wie schmutziges Geschirr wegräumen sein, die teilweise gleich viel Energie bedürfen, wie die ganz grossen Ziele (zum Beispiel das Fertigstellen einer wichtigen Firmenpräsentation). Besonders wenn man sich im Home Office befindet, kann es schwierig sein, die nötige Energie an den Tag zu legen und auferlegte Arbeitsabläufe wie geplant durchzuführen.

Dem Ansporn auf die Sprünge helfen

Damit du zum richtigen Energiebündel im Homeoffice wirst, gilt es sich zuerst von einer alten Freundin zu verabschieden: Der Komfortzone. Ja, damit sind all die Abläufe gemeint, mit verbundenen Augen und zusammengebundenen Händen problemlos absolvieren könntest. Es ist nämlich so: Je vertrauter dir deine einstudierten Routinen sind, desto leichter fällt es dir, dich hinter ihnen zu verkriechen. Du machst es dir bequem und brauchst dich nicht mehr anzustrengen. Eine solche Routine kann zwar angenehm sein, sie fordert dich jedoch nicht heraus. Es wird dir sogar etwas langweilig. Besonders dann, wenn du remote arbeitest, kannst du das alles andere als gebrauchen. Es hilft dir, dich neuen Herausforderungen zu stellen. Neugierde ist der beste Motivator dafür, die nötige Energie aufzubringen und deinen Arbeitstag interessant zu gestalten. 

Tipp #1: Vergiss die Routinen

Du hast es wahrscheinlich schon vermutet: Zu den heimlichen Feinden gehört auch die Routine, denn auch sie gilt es hinter dir zu lassen. Häufig sind es die am besten einstudierten Abläufe, denen es an Effizienz fehlt. Sie hindern dich daran, Neues aufzugreifen und die eigene Leistung zu hinterfragen. Dabei ist es gerade jetzt die Möglichkeit, Abwechslung in den Alltag zu bringen, die dich während Remote Work motiviert halten kann. Womöglich entdeckst du, dass deine einstudierte Routine gar nicht der effizienteste Weg ist, an dein Ziel zu gelangen. Werde neugierig auf neue Möglichkeiten und lass dich davon motivieren.

Tipp #2: Eins nach dem anderen

Eine immer länger werdende To-do-Liste kann abschreckend sein. Am liebsten legst du sie dann beiseite und versuchst zu ignorieren, dass sie dadurch nur an Länge gewinnt. Auf Dauer ist das Prokrastinieren definitiv keine Lösung und ein anstehender Berg an Arbeit erstickt jeden Funken Motivation im Keim. Der Schlüssel zum Erfolg ist es, eins nach dem anderen anzugehen. Denn schon nur einen Haken hinter eine anstehende Arbeit setzen zu können, motiviert. Womöglich sogar genug, um gleich zwei weitere Aufträge anzugehen.

Tipp #3: Die Frage nach dem Sinn

Ein andauernder Zustand von Remote Work und der damit verbundene Daueraufenthalt im eigenen Heim verschleiert dir womöglich den Sinn, der sich hinter deiner Arbeit befindet. Dies verschlechtert dir die Laune und hindert dich daran, dich selbst zu motivieren. Wir empfehlen dir, diesen Schleier wegzuziehen und dich auf den Sinn deiner Arbeit zu fokussieren. Der ist nämlich ein grosser Motivator. Richte dich so ein, dass du hinter jedem Schritt, den du angehst, einen Sinn erkennen kannst. Vielleicht fallen ein Paar Schritte auch weg - das ist okay. Arbeit zu leisten, die du sinnvoll findest, beflügelt deine Motivation und erlaubt es dir, guter Dinge zu bleiben.

Tipp #4: Mach dich auf den Weg!

Jede Reise beginnt mit einem Schritt. Der kann noch so klein sein, solange du ihn wagst, bist du auf der richtigen Route. Ein kleiner Funken Motivation wächst am besten, wenn er durch Fortschritte genährt wird. Du kannst dir dein Ziel vor Augen halten und so das Gefühl der Lustlosigkeit beiseite schieben, bis du dich auf dem Weg befindest. Es geht nicht darum, an einem Tag die ganze Wanderung zu schaffen. Aber schon die kleinste Bewegung ist besser, als still stehen. Dabei ist es nicht nur in Ordnung, sondern sogar wichtig, dass du dir Pausen einplanst.

 

Woher nimmst du dir den nötigen Ansporn während Remote Work? Ich freue mich schon auf deinen Input zum Thema!

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